Finanzplanung für Gastronomie- Gründer

Von Anfang an alles richtig machen

Ein gut geführter Gastronomiebetrieb hat beste Zukunftschancen. Allerdings nur, wenn die Finanzen zu jeder Zeit auf sicheren Beinen stehen. Eine sorgfältige Planung ist deswegen ebenso unerlässlich wie die Wahl der Fremdmittel.

Hohe Kosten als Herausforderung – Kreditwirtschaft hilft aus

Am Anfang steht auch in der Gastronomie die Finanzplanung. Die volle Kostenkontrolle ist in der Gastronomie ein Muss; vor allem, wenn man die starken Schwankungen sowie die unerwarteten Zusatzkosten einkalkuliert.

 


Dass Gastronomiebetriebe ein relativ großes Startkapital benötigen, kommt noch dazu. Nur die wenigsten Gründer können die Kosten mit den eigenen Mitteln tragen, sodass Finanzierungen die Regel sind. An dieser Stelle spielt die Marktlage künftigen Gastronomen in die Karten. Denn Kredite sind günstiger als je zuvor, wie der Blick auf Online-Vergleichsportale zeigt. Bei Bedarf sind die Kredite schnell verfügbar, was im laufenden Betrieb sehr nützlich sein kann, etwa bei plötzlich auftretenden Engpässen.

Schließlich müssen Gastronomen die Liquidität stets im Auge behalten. Die laufenden Kosten sind hoch und sinken nicht durch spontane Umsatzeinbrüche. Posten wie Miete und Personal machen einen Löwenanteil aus, dazu kommen Versorgungskosten, Versicherungen und Wareneingänge. Es ist deswegen ratsam, jegliche Sparpotenziale auszunutzen, und das ist vor allem bei den Küchengeräten möglich.

Ökologische Gastronomiebetriebe sind im Kommen

Der Trend zum Umweltbewusstsein erfasst alle Wirtschaftszweige. Und das nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch aus wirtschaftlichen. Es liegt also auf der Hand, dass Energieeinsparungen in der Gastronomie ein entscheidender Vorteil sind. Und auch dieser Faktor spricht für hochwertige Küchengeräte: Diese weisen nämlich eine bessere Energieeffizienz auf als Discount-Produkte, die nur über den Kaufpreis kommen. Langlebigkeit und Energieverbrauch bleiben dabei oftmals auf der Strecke.

Der Qualitätsanspruch findet damit auf mehreren Ebenen statt und beeinflusst auch die Kosten. Wer langfristig plant, für den rechnet sich die hochwertige, effiziente Küche erst recht, da den höheren Anfangskosten niedrigere Betriebskosten gegenüberstehen. Ein guter Teil davon findet in der Küche statt: Alleine das Kochen ist für rund 40 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Geräte wie Backofen und Herd beeinflussen die Kosten also ganz wesentlich. Auf den Abwasch entfallen beinahe 20 Prozent; der Mehrwert einer sparsamen Spülmaschine ist also ebenfalls offensichtlich.

Für Gründer, die die Ausstattung für ihren Betrieb erst noch anschaffen müssen, ist das wichtig zu wissen. Der Austausch von Altgeräten in bestehenden Betrieben muss jedoch kalkuliert werden – nicht immer macht es Sinn, funktionierende Geräte gegen sparsamere Varianten einzutauschen, da die Amortisationsdauer recht lange ist.

Bild: © istock.com/andresr


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Kommentare: 2
  • #1

    Winfried Kohlgräber (Donnerstag, 21 Juli 2016 13:11)

    Genau das hab ich letztes Jahr gemacht. Bei den Zinsen lohnt es sich alle male. 15.000 Euro in energiesparende Technik investiert. Energieeinsparung ca 25% und das eingesparte Geld zur Tilgung des Kredites eingesetzt. Und irgendwann, oh Zauberei, bleibt tatsächlich was über.

  • #2

    xxx (Dienstag, 26 Juli 2016 09:20)

    Wir haben in unserem kleinen Hotel (25 Zimmer) mit neuen Fernseher und energiesparenden Minibars ausgestattet. Neben dem verbesserten Angebot für die Gäste konnten wir eine Menge Strom sparen. (Wir hatten vorher Plasma Fernseher die echt viel verbraucht haben). Auf LED Lampen haben wir schon vor Jahren umgestellt. WEr das nicht macht ist selbst schuld.