Food Trends 2014

Was es nicht alles gibt !!!

 

Trends kommen und gehen auch wieder schneller als der Schall. Man sollte also nicht auf jeden vorbeifahrenden Zug springen und seine eigene Erfahrungen über Bord schmeißen. Dennoch ist es ratsam sich regelmäßig über Trends zu informieren. Vielleicht kann man sein eigenes Konzept ergänzen oder lernt sogar neue Techniken kennen. Hier also die Foodtrends 2014:

FUNCTIONAL FOOD

Gesünder, schöner, leistungsfähiger - diese drei Attribute beschreiben, was Functional Food die Menschen machen soll. Es gebe einen ganz klaren Trend zu mehr Ergänzungsmitteln.Man geht davon aus, dass es in ein paar Jahren zum Beispiel Joghurt geben wird, der verspricht, für die nächsten paar Stunden leistungsfähiger zu machen. Und Drinks, die versprechen, kreativer zu machen. Energydrinks oder Anti-Aging-Drinks sind Beispiele für Functional Food, die es schon heute gibt.

 

ELEKTRONISCHE ASSISTENZSYSTEME

In Zukunft könnten Smartphone, Tablet und andere elektronische Geräte Auskunft darüber geben, was der Nutzer essen sollte. Sie messen, was dem Körper fehlt, und geben Tipps, mit welchen Lebensmitteln das Manko ausgeglichen werden kann. Und man geht noch weiter: Künftig hat vielleicht auch der Herd etwas zu sagen. Er kann zum Beispiel Hinweise darauf geben, was der erwartete Besuch gerne mag - wenn dieser vorab über eine entsprechende Software seine Essensvorlieben vermerkt hat.

 

AQUAPONICS FARMING

Das Aquaponic Farming produziert gleichzeitig Fisch und Gemüse in einem geschlossenen Gewächshaus. Das Wort setzt sich zusammen aus Aquakultur (Fischproduktion) und Hydroponic (Pflanzenproduktion in Nährlösungen ohne Boden). Man mache sich dabei die Tatsache zunutze, dass Fische und Pflanzen ganz ähnliche Umweltbedürfnisse für ihr Wachstum haben.

 

URBAN GARDENING 

Immer mehr Menschen in der Stadt bauen in Zukunft wieder selber an. Schon jetzt mieten einige Städter eine Parzelle, wo sie ihre eigenen Karotten, Kohlköpfe und Co. züchten können. Das Urban Gardening gibt es auch als Gemeinschaftsprojekte, in denen brachliegende Flächen in der Stadt in Gärten umgewandelt werden. 

 

EXOTISCHES

Was exotisch ist, das liegt wohl auch in Zukunft im Auge des Betrachters.  Grund dafür sei die Globalisierung mit ihren weltumspannenden Netzwerken für die Produktion und den Transport von Lebensmittel. Außerdem gebe es immer mehr Informationen und größere Transparenz darüber, was eigentlich andernorts gegessen werde. Ein Vorschlag vom virtuellen Einkaufszettel könne künftig einen Impuls dafür geben, etwas zu probieren, das bis dahin noch unbekannt war.

 

Reuse 

Das Wegschmeißen von Lebensmitteln sei ein hochemotionales Thema. Deshalb verstärke sich auch das Bestreben, weniger Nahrung in den Müll zu werfen. Auf Internetplattformen können sich Verbraucher schon regional kurzschließen, welche Lebensmittel sie zum Beispiel abgeben wollen, weil sie spontan verreisen. Ein Beispiel dafür ist «Reusemarkeptlace.org» aus Amerika. Und auf «culinarymisfits.de» handeln Berliner mit Gemüse, das wegen seiner Form aus den Handelsklassen herausfällt.

 

FLEXITARIER

Das ist ein neuer Esstyp, der nicht prinzipiell auf Fleisch verzichtet. Aber der Fleisch nicht mehr um jeden Preis konsumieren möchte. Flexitarier essen also insgesamt weniger Fleisch und wenn, dann muss es qualitativ hochwertig sein.

 

VERPACKUNGSDESIGN

In Zukunft werde auch das Design von Lebensmittelverpackungen eine noch größere Rolle spielen. Insbesondere die Lebensmittelindustrie habe großes Interesse daran. Denn über das Produktdesign werde ein bestimmtes Image transportiert. Eine gutes Design könne dazu beitragen, das Produkt teurer zu verkaufen. Schon heute widmen sich Blogs wie «The Dieline» nur dem Thema Produktdesign. Verbraucherzentralen bemängeln regelmäßig die Verpackungen von Lebensmitteln, weil sie die Käufer täuschen können.

 

SMOOTH FOOD

Die demografische Entwicklung verstärkt den Trend zum Smooth Food - Essen, das auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt ist. Sie hätten andere Ansprüche. Die Geschmacksknospen nähmen im Alter ab, es werde gerne mehr Salz gegessen, die Gerichte müssten kaubar sein. Bei Smooth Food werden Lebensmittel durch Schneiden, Mixen, Pürieren, Passieren oder Aufschäumen in eine geschmeidige Konsistenz gebracht.



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Kommentare: 5
  • #1

    Winni B. (Freitag, 10 Januar 2014 09:24)

    Smoth Food ist geil. Habe im Krankenhaus gekocht und da gab´s pürierte Kost für alte zahnlose Menschen. Liebevoll auch Moppelkotze von uns genannt ;)

  • #2

    Katrin S. (Mittwoch, 15 Januar 2014 16:07)

    Oh ich bin ein Flexitarier- wußte ich noch gar nicht, hört sich aber toll an.

  • #3

    xxx (Samstag, 01 Februar 2014 14:36)

    so ein quatsch- man muß nicht alles mitmachen

  • #4

    Hannelore Wegmann (Dienstag, 25 Februar 2014 09:30)

    Diese Geschichte mit dem wegwerfen finde ich super. Allerdings frage ich mich, ob es wirtschaftlich und umwelttechnisch sinn macht, den Inhalt eines Kühlschranks abholen zu lassen. Die kommen ja nicht mit dem Fahrrad, oder?

  • #5

    Harald (Samstag, 12 April 2014 10:30)

    Ich kann mit solchen Ausdrücken nix anfangen, aber auf Trends zu achten ist schon wichtig