Stromausfall

der "worst case" in der Gastronomie

Viel schlimmer kann es nicht kommen: Das Lokal ist voll, die Gäste haben ihre Bestellungen aufgegeben und plötzlich geht das Licht aus. Was nun? Ohne Strom ist ein Betrieb nicht möglich. Besser also vorbeugen, zum Beispiel mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.


Unterbrechungsfreie Stromversorgung – Sicherheit für alle

Die unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV, sichert ab, dass auch bei einem umfassenden Ausfall des Stromnetzes die Versorgung mit Energie gesichert ist. Die verschiedenen Systeme lassen sich an die Anforderungen für den laufenden Betrieb anpassen und arbeiten zuverlässig und schützen nicht nur vor Stromausfall, sondern ebenso vor Unter- oder Überspannung, Frequenzänderungen und Oberschwingungen. In Kombination mit einer regelmäßigen USV Wartung, zum Beispiel von der NTC GmbH, liefert dieses Konzept eine fast 100%-ige Sicherheit für eine lückenlose Stromversorgung.

Die USV-Anlagen unterscheiden sich in Kapazität, Größe und Funktion. Standby- und Offline-Anlagen stellen dabei die einfachste Variante dar. Sie schützen gegen Netzausfälle und kurzzeitigen Spannungsschwankungen. Netzinteraktive Anlagen eignen sich dort, wo es häufig zu Spannungsspitzen kommt und sichern den Betrieb von Netzwerken. Zum Schutz hochsensibler Anlagen und Netze kommen Online-USV zum Einsatz, die als echte Stromgeneratoren fungieren und ein Umschalten auf die Notstromversorgung ohne Unterbrechung gewährleisten.

Ohne Strom keine Kasse

Die Registrierkasse ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken, zunehmend sind Service, Küche und Abrechnungssystem drahtlos miteinander verbunden. Das spart Zeit und Geld im laufenden Betrieb. Das Vertrauen in die moderne Technik hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Wenn der Strom ausfällt, dann tut es auch das Kassensystem und damit auch Zusatzfeatures wie Gästerufsysteme, Gutscheinverwaltung, die Anbindung an die Abrechnungssysteme und die Buchhaltung sowie das Warenwirtschaftssystem. Von einer Sekunde auf die andere muss auf manuellen Betrieb umgestellt werden. Auch wenn der laufende Betrieb ohne Strom muss eines noch erledigt werden: Die Abrechnung mit dem Kunden. Servicekräfte müssen dann wohl oder übel auf alte Methoden umsteigen und die Abrechnung per Hand erledigen – nachvollziehbar und tauglich für die Buchhaltung.

Wenn die Kühlung ausfällt

Eine weitere Katastrophe, die Restaurants bei einem Stromausfall trifft, ist die Unterbrechung der Kühlung. Im Sommer kann dies zu einem ernsten Problem werden, da viele Lebensmitteln schnell verderben. Tiefgekühlte Ware darf einmal aufgetaut nicht mehr eingefroren werden, eine sofortige Verarbeitung oder Konservierung ist nötig. Neben dem Ärger über den Verlust der Waren kommt auch ein finanzieller Schaden dazu.

Wer haftet bei Schäden durch den Stromausfall?

Nach alter Rechtslage mussten Kunden das Verschulden des Energieversorgers nachweisen. Weiterhin musste Vorsatz oder einfache Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Seit 2006 haftet der Netzbetreiber, da er für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes verantwortlich ist. Die Haftung umfasst Sachschäden, Gesundheitsschäden und Vermögensschäden zu unterschiedlichen Bedingungen. Für Schäden durch Frequenz- und Spannungsschwankungen greift unter Umständen die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Entsteht durch einen Stromausfall ein Vermögens- oder Sachschaden im Restaurant, sollte dieser umgehend dem Netzbetreiber – meist ist dies der örtliche Grundversorger – gemeldet werden. Eine einfache Mitteilung über den Schaden genügt für den Anfang. Die Schadenshöhe muss später genau nachgewiesen werden.

Übrigens: Zu perfektem Service gehören nicht nur Strom und freundliche Bedienungen, sondern auch ein einladendes Ambiente. Ideen zur Tischdekoration, die immer wieder neu und abwechslungsreich gestaltet werden kann, sind einer der Eckpfeiler einer guten Atmosphäre in Gaststätten und Restaurants.

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